Eine Patient lässt sich beim Zahnarzt zu den Kosten eines Backenzahn-Implantats beraten.

Was kostet ein Backenzahn-Implantat? Mein Ratgeber zu Kosten, Eigenanteil und Möglichkeiten

Viele Patienten vergleichen die Preise für einen Zahnersatz für einen Backenzahn und überlegen, ob eine Zahnbrücke reicht oder ob eine Prothese oder ein Implantat eine sinnvolle Lösung ist. Ich nutze dafür gern ein Bild: Eine Brücke ist wie ein Steg, der auf zwei Pfeilern liegt. Das funktioniert, aber die Nachbarzähne müssen dafür oft zahnärztlich vorbereitet werden. Ein Zahnimplantat ist eher wie ein eigenes Fundament im Kieferknochen: es ersetzt die fehlende Zahnwurzel und trägt später die Krone. Eine Brücke kann oft im ersten Moment günstiger wirken, während ein Implantat bei vielen Patienten langfristig Vorteile bietet, da z. B. gesunde Nachbarzähne geschont werden. (Amrou et. al. 2025)

Die Gesamtkosten setzen sich nicht aus einem Preis zusammen. Bei einem Backenzahn sprechen wir fast immer über Preise für ein Zahnimplantat in Marl inklusive Krone und manchmal über größere Lösungen, wenn mehrere fehlende Zähne oder eine ganze Zahnreihe betroffen sind. Die Kosten variieren, da Ihr Befund im Kiefer den Aufwand bestimmt. Mit diesem Ratgeber gebe ich Ihnen dazu einen professionellen Überblick und berate Sie gern zu allen Details in einem persönlichen Gespräch.

Warum viele Patienten für Implantate nach Marl kommen

Viele Patienten möchten bei Implantaten dort behandelt werden, wo Planung und Zahnersatz wirklich zusammenpassen. Maximilian Sattler ist Zahnarzt und Zahntechnikermeister, und diese Kombination bedeutet von der Planung bis zur fertigen Versorgung Prothetik-Kompetenz aus einer Hand. Bei Bedarf wird per DVT geplant, die Implantatposition wird dreidimensional vorbereitet und kann mit Schablonentechnik umgesetzt werden. Für Patienten mit Sorge vor dem Eingriff gibt es ein eigenes Konzept für Angstpatienten bis hin zur Behandlung in Vollnarkose bei umfangreicheren Eingriffen. 

Ein Patient bewertet uns auf Google so:

„Sehr gut gelaufen. 3 Backenzähne mussten raus und wurden durch Implantate ersetzt. Vom Erstkontakt über die Eingangsberatung, mit Aufzeigen verschiedener Möglichkeiten und Risiken zu Implantaten, bis hin zur Nachsorge fühlte ich mich in der Praxis und dem Team bestens aufgehoben.“

In den Bewertungen heben unsere Patienten häufig diese Vorteile hervor: Transparente Aufklärung, verständlich erklärte Behandlungspläne, moderne Ausstattung, effizientes Praxismanagement mit kurzen Wartezeiten und eine einfühlsame Betreuung, bei der sich auch Angstpatienten gut aufgehoben fühlen. Oft wird eine schnelle Terminvergabe, telefonische Erreichbarkeit und „gute Beratung und super Arbeit“ betont. Das sind genau die Kriterien, die bei Zahnimplantaten zählen: Patienten wollen keine Standardlösung, sondern verständliche Optionen, klare Risiken, ruhige Begleitung und ein Team, das vom Erstkontakt bis zur Nachsorge erreichbar bleibt.

Wie sich die Kosten einer Implantation zusammensetzen

Die Kosten hängen stark von der individuellen Ausgangssituation ab. Entscheidend sind unter anderem das vorhandene Knochenangebot, die Anatomie, mögliche Entzündungen sowie der Behandlungsaufwand. In manchen Fällen ist ausreichend Knochen vorhanden und das Implantat kann ohne zusätzliche Maßnahmen gesetzt werden. In anderen Situationen – insbesondere im Oberkiefer – kann ein Knochenaufbau notwendig sein, was den Aufwand und damit auch die Kosten erhöht.

Typischerweise beginnt die Implantatplanung mit einer ausführlichen Befundaufnahme inklusive Röntgen und – falls erforderlich – einer 3D-Diagnostik (DVT). Anschließend wird beurteilt, ob eine Versorgung im Ober- oder Unterkiefer erfolgt, welche Implantatlösung medizinisch sinnvoll ist und ob eine implantatgetragene Krone, Brücke oder eine andere Versorgung infrage kommt.

Auf dieser Basis erhalten Sie einen individuellen Heil- und Kostenplan. Er dient als verbindlicher Preisrahmen und zeigt transparent auf, welche Leistungen geplant sind, welche Alternativen bestehen und mit welchem Eigenanteil Sie rechnen können. Ein einzelnes Implantat ohne Zahnersatz wird häufig um etwa 1.000 Euro eingeordnet. Die Krone kann noch einmal in ähnlicher Größenordnung liegen; hinzu kommen je nach Fall Diagnostik, Labor und mögliche Zusatzleistungen wie Bohrschablone oder Knochenaufbau.

Diagnostik und Planung: Warum 3D oft den Unterschied macht

Mit navigierter Implantologie und strukturierter Prothetik wird der gesamte Ablauf rund um Nervlage, Knochenform, Platzverhältnisse deutlicher und die Kosten werden planbarer. DVT und 3D-Planung machen den Behandlungsplan konkreter, weil Knochenstruktur und Nervenlage dreidimensional beurteilt werden können (Wang et. al. 2025). Der Ablauf ist in Marl so angelegt, dass Eingriffszeit und Risiko reduziert werden können.

Chirurgie: Implantation und mögliche Zusatzleistungen

Im chirurgischen Teil stecken mehrere Kostenposten, die Sie auf einer Rechnung oft wiederfinden: Der Eingriff selbst (Implantation), Naht und Materialien, Instrumente, Nachsorge und je nach Bedarf Anästhesieformen. Besonders Angstpatienten begrüßen in Marl unsere schmerzarme Behandlung durch Anästhesie.

Wenn das Implantat  minimalinvasiv mit Schablone gesetzt werden kann, ist das ein anderer Ablauf, als wenn zusätzlich aufgebaut, augmentiert oder in mehreren Schritten gearbeitet werden muss. Genau dort können Kosten erheblich auseinandergehen, obwohl zwei unterschiedliche Patienten nur ein einzelnes Implantat setzen lassen.

Prothetik und Entscheidung zur Krone

Ein Implantat allein ersetzt Ihren Zahn nicht. Erst die Suprakonstruktion macht daraus wieder einen belastbaren Backenzahn. In der Praxis bedeutet das: Auf das Implantat kommt ein Aufbau, und darauf sitzt die Krone, die ästhetisch und funktionell passen muss. Viele Patienten und Patientinnen fragen mich nach den Kosten einer Keramikkrone für ihren Backenzahn.

Keramik kann hochwertig wirken und ist im Seitenzahnbereich verbreitet, aber entscheidend ist immer Ihre Bisssituation und die technische Ausführung. In vielen Ratgebern werden Keramikkronen grob im Bereich von etwa 500 bis 1.200 Euro eingeordnet, je nach Labor und Aufwand. Wenn Sie Implantatkosten im Backenzahnbereich vergleichen, prüfen Sie, ob die Angaben die Krone bereits einschließen.

Backenzahn-Implantat im Unterkiefer

Implantatkosten beim Backenzahn im Unterkiefer können gut planbar sein, aber sie sind nicht automatisch günstiger, wenn Diagnostik oder der prothetische Anspruch höher ist. In der Praxis zählt vor allem die Sicherheitsplanung, weil Knochenbreite, Nervenverlauf und Platzangebot den Eingriff bestimmen. Wenn die Planung navigiert und dreidimensional erfolgt, schafft das Vertrauen, weil die Position auf Basis der Anatomie geplant wird.

Backenzahn-Implantat im Oberkiefer

Wenn das Fundament für ein Zahnimplantat fehlt, muss man es erst wieder aufbauen, damit die Versorgung stabil wird. Fragen zu den Implantatkosten beim Backenzahn im Oberkiefer drehen sich fast immer um die Frage nach dem Knochen. Wenn ein Knochenaufbau nötig ist, plant die Zahnmedizin Marl den Sinuslift als Option – bei stärkerem Substanzmangel extern oder intern minimalinvasiv.

Zahlt die Krankenkasse ein Backenzahn-Implantat?

Die Kasse bezuschusst Ihren Zahnersatz über den Festzuschuss. Das Implantat und die implantatspezifischen Teile bleiben in der Regel Ihr Eigenanteil an den Kosten. Der Festzuschuss orientiert sich am Befund und an der Regelversorgung. Ohne Bonusheft liegt der Zuschuss typischerweise bei 60 Prozent der durchschnittlichen Kosten der Regelversorgung, mit regelmäßig geführtem Bonusheft bei 70 Prozent (nach 5 Jahren) oder 75 Prozent (nach 10 Jahren). Wählen Sie eine hochwertigere oder andere Versorgung, zahlen Sie die Mehrkosten selbst. Genau deshalb ist der Heil- und Kostenplan so wichtig, weil er Ihren Eigenanteil transparent macht, bevor Sie sich entscheiden.

Ausnahmefälle sind eng definiert. Implantologische Leistungen als Kassenleistung kommen nur bei seltenen, besonders schweren Fällen in Betracht, etwa bei großen Kiefer- oder Gesichtsdefekten nach Tumoroperationen oder Unfällen, extremer Xerostomie oder generalisierter Nichtanlage von Zähnen und nur, wenn eine konventionelle Versorgung ohne Implantate nicht möglich ist. Bei der Härtefallregelung kann die Krankenkasse die Regelversorgung vollständig abdecken (100 Prozent Festzuschuss).

Viele Patienten nutzen eine Zahnzusatzversicherung, um den Eigenanteil zu reduzieren, weil sie genau die Lücke zwischen Festzuschuss und tatsächlicher Rechnung abfedern soll. Entscheidend ist der Tarif, die Wartezeiten und die Erstattungshöhe.

Mein Fazit: So bekommen Sie Klarheit zu den Kosten für ein Backenzahn-Implantat

Die Frage nach den Kosten für ein Zahnimplantat lässt sich seriös nur mit Ihrem Befund beantworten, weil die Anzahl der Implantate, die Kiefersituation, die Prothetik und mögliche Zusatzleistungen die Gesamtkosten bestimmen. Für eine gute Implantatversorgung im Backenzahnbereich ist also der Plan wichtiger als der Preis.

Für uns in Marl bedeutet das, dass zunächst ein Termin zur sorgfältigen Diagnostik erfolgt. Je nach Ausgangssituation kann dabei auch eine dreidimensionale Röntgenaufnahme (DVT) sinnvoll sein. Auf dieser Basis treffen wir eine klare Entscheidung, ob ein Implantat, eine Zahnbrücke oder eine prothetische Versorgung die beste Lösung darstellt. Anschließend erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan mit verständlicher Aufklärung und einer realistischen Einschätzung Ihres Eigenanteils. Wenn Sie möchten, sprechen Sie auch Finanzierungsmöglichkeiten an, um eine mögliche Ratenzahlung zu besprechen. Haben Sie bereits einen Heil- und Kostenplan, bringen Sie ihn zum Termin mit. So bekommen Sie eine realistische Einschätzung Ihres Eigenanteils und möglicher Alternativen.

Wenn Sie Ihre fehlenden Zähne wieder belastbar ersetzen möchten und gleichzeitig wissen wollen, welche Lösung für Ihren Alltag passt, dann rufen Sie uns an!

 

Häufige Fragen und Antworten zu Kosten für Zahnimplantate

Was kostet ein Backenzahn-Implantat im Unterkiefer?

Die Kosten für ein Backenzahn-Implantat hängen im Unterkiefer stark von Planung, Knochenbreite und Nervverlauf ab. Seriös ist eine Einschätzung erst nach Diagnostik und Heil- und Kostenplan, häufig mit 3D-Planung per DVT.

Im Oberkiefer steigen die Kosten häufig, wenn ein Implantat mit Knochenaufbau nötig wird, zum Beispiel als Sinuslift. Wir bieten dazu abhängig vom Knochenangebot interne und externe Verfahren.

Ein Implantat mit Krone im Backenzahnbereich ist häufig kostenintensiver, weil mehrere Faktoren zusammenkommen. Große Backenzähne benötigen mehr Material und eine aufwendigere Gestaltung der Kauflächen, was die Labor- und Herstellungskosten erhöht. Zusätzlich beeinflussen das gewählte Kronenmaterial (z. B. Metall, Metall-Keramik oder Vollkeramik/Zirkon), der technische Aufwand in Praxis und Labor sowie mögliche Vorbehandlungen wie Zahnaufbauten oder provisorische Versorgungen den Preis. Da die Krankenkasse unabhängig vom Material nur einen festen Zuschuss zahlt, steigt der Eigenanteil vor allem bei hochwertigen, langlebigen und ästhetisch anspruchsvolleren Lösungen.

Die Krankenkasse zahlt meist nur einen Festzuschuss für den Zahnersatz nach Regelversorgung, nicht für das Implantat selbst. Nur in seltenen, besonders schweren Ausnahmeindikationen kann Implantologie eine Kassenleistung sein.

Eine Keramikkrone am Backenzahn lohnt sich, wenn neben Stabilität auch Verträglichkeit und Ästhetik wichtig sind. Moderne Keramiken wie Zirkonoxid sind sehr belastbar, langlebig und metallfrei, wodurch sie gut vom Zahnfleisch vertragen werden und auch bei späterem Zahnfleischrückgang keine dunklen Ränder zeigen. Sie eignet sich besonders bei guter Mundhygiene, normaler bis moderater Kaubelastung und für Patienten, die Wert auf eine natürliche Optik legen oder Metall vermeiden möchten. Bei starkem Zähneknirschen oder rein funktionalem Anspruch können jedoch robustere oder kostengünstigere Alternativen sinnvoller sein.

Literatur

Youssef Amrou et. al. (2025), https://doi.org/10.1002/jper.70023, https://aap.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jper.70023

Wuxiang Wang et. al. (2025), DOI: 10.1097/MD.0000000000041922, https://journals.lww.com/md-journal/fulltext/2025/03140/from_freehand_to_precision__dynamic_navigation.26.aspx

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